KAUFBERATUNG 2026

Alfa Romeo Giulia GT und Montreal Kaufberatung 2026

Die Bertone-Coupés mit Twin-Cam-Vierzylinder und V8 aus dem Tipo 33

Alfa Romeo Giulia GT 1750 GTV Bertone-Coupé
Foto: MrWalkr · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Die Alfa Romeo Giulia GT (105) und der Montreal sind zwei bekannte italienische Coupés der 60er und 70er Jahre. Beide entstanden bei Bertone: das Giulia-Coupé nach einem Entwurf von Giorgetto Giugiaro, der Montreal nach einem Entwurf von Marcello Gandini. Diese Kaufberatung deckt die wichtigsten Varianten (Sprint GT, 1750 GTV, 2000 GTV, GTA Stradale, Montreal V8), Rost-Risiken und Kaufempfehlungen 2026 ab. Marktwerte laut Chromradar-Werteleitern 6.000 bis 100.000 Euro je nach Modell und Zustand, die GTA-Kleinserie deutlich darüber.

Das Wichtigste in Kürze
Für wen geeignet
Für Liebhaber der Bertone-Coupés mit Twin-Cam-Vierzylinder und des V8-Montreal.
Preisspanne (Note 2)
Giulia-Coupé Note 2 rund 40.000 Euro (GT 1300 Junior eher darunter, früher Sprint GT darüber), Montreal Note 2 rund 70.000 Euro, Note 1 rund 100.000 Euro.
Größtes Risiko
Rost (häufigste Wertvernichtung) plus Twin-Cam-Steuerkette und Montreal-Spezifik.
Inhalt dieser Kaufberatung
  1. Modell-Historie und Bauzeitraum
  2. Karosserie-Varianten im Überblick
  3. Motorisierungen im Überblick
  4. Rost-Hotspots, die kritischen Zonen
  5. Allgemeine Schwachstellen
  6. H-Kennzeichen-Voraussetzungen
  7. Unterhaltskosten pro Jahr (Richtwerte)
  8. Kauf-Checkliste
  9. Welcher passt zu dir?
  10. Varianten im Wert-Vergleich
  11. Bezugsquellen
  12. Häufige Fragen

Modell-Historie und Bauzeitraum

Die 105er-Coupé-Familie entstand 1963 als Giulia Sprint GT mit 1,6-Liter-Twin-Cam-Motor (106 PS); vorgestellt wurde sie im September 1963 im neuen Werk Arese. Die Karosserie entwarf Giorgetto Giugiaro bei Bertone. Die frühen Modelle tragen die sogenannte Kantenhaube (italienisch scalino): Die Vorderkante der Motorhaube steht eine Stufe über der Front. Mit dem 1750 GTV kam die glatte Front ohne Kante. Es folgten der GT 1300 Junior (ab 1965/66), der 1750 GTV (ab Ende 1967), der 2000 GTV (ab 1971) und die GTA-Versionen mit Aluminium-Außenhaut (Peraluman) und Doppelzündung.

Der Montreal geht auf zwei Studien zurück, die Alfa Romeo 1967 auf der Weltausstellung Expo 67 in Montreal zeigte, damals noch mit 1,6-Liter-Vierzylinder. Das Serienmodell kam 1970 mit einem 2,6-Liter-V8 (200 PS), abgeleitet vom Motor des Tipo 33, mit mechanischer SPICA-Einspritzung und Trockensumpfschmierung. Marcello Gandini bei Bertone zeichnete die Karosserie mit den Lamellenblenden vor den Scheinwerfern, die beim Einschalten des Lichts wegklappen. Je nach Quelle wurden 3.917 bis 3.925 Exemplare gebaut, Stellantis Heritage nennt 3.925.

Bauzeitraum
1963–1977
Produktionszahl
ca. 225.000 (Giulia-Coupé, alle Varianten) + 3.917 bis 3.925 (Montreal, je nach Quelle)
Produktionsstätte
Alfa Romeo Arese (Giulia-Coupé, Mechanik anfangs auch aus Portello); Montreal: Karosserie bei Bertone (Grugliasco), Mechanik und Endmontage bei Alfa Romeo in Arese

Karosserie-Varianten

Giulia Sprint GT / GT Junior 1963 bis 1977

Einstiegsklassiker. 1300 oder 1600 Twin Cam, frühe Modelle mit Kantenhaube. Note 2: Leiterwert rund 40.000 Euro, GT 1300 Junior eher darunter, Sprint GT darüber.

Giulia 1750 GTV / 2000 GTV 1967 bis 1977

Größere Motoren, glatte Front ohne Kante. Twin Cam 1,8 oder 2,0 Liter. Note 2: um den Leiterwert von rund 40.000 Euro.

Giulia GTA Stradale 1965 bis 1975 (inkl. GTA 1300 Junior)

Wettbewerbs-Homologation mit Aluminium-Außenhaut (Peraluman) und Doppelzündung, Kleinserie. Hiscox 2026 Note 2: 220.000 Euro; Auktionen 2026 um 175.000 Euro bzw. 212.800 US-Dollar.

Montreal V8 1970 bis 1977

Coupé mit V8 aus dem Tipo 33. Je nach Quelle 3.917 bis 3.925 Stück. Note 2 rund 70.000 Euro, Note 1 rund 100.000 Euro.

Motorisierungen im Überblick

Die wichtigsten Triebwerke der Baureihe. Für motorisierungsspezifische Schwachstellen und Marktwerte siehe die einzelnen Modell-Seiten unten.

1.3 Twin Cam (GT 1300 Junior)

87 bis 89 PS je nach Quelle, Twin-Cam mit Doppelvergasern.

1.6 Twin Cam (Sprint GT)

106 bis 109 PS (Sprint GT bzw. Sprint GT Veloce und GT 1600 Junior).

1.75 Twin Cam (1750 GTV)

1.779 cm³, 118 PS, ab Ende 1967.

2.0 Twin Cam (2000 GTV)

131 bis 132 PS je nach Quelle, kraftvollste Straßenvariante.

2.6 V8 (Montreal)

200 PS, mechanische SPICA-Einspritzung, Tipo-33-Abstammung.

Rost-Hotspots, die kritischen Zonen

Rost ist der mit Abstand wichtigste Wertkiller. Diese Stellen vor dem Kauf zwingend prüfen. Der Schwere-Indikator zeigt den Reparatur-Aufwand.

Schweller (innen hohl)

Hoch

Rosten von innen nach außen. Magneten und Endoskop zwingend.

Hintere Radhausvorderkante

Hoch

Radläufe zählen zu den bekannten Rostzonen des 105er-Coupés.

Fußräume und Wagenheberaufnahmen

Hoch

Unterboden auf der Hebebühne prüfen, Durchrostungen sind hier häufig.

Spritzwand, Fahrwerksaufnahmen und Fensterrahmen

Mittel

Weitere typische Rostzonen des 105er-Coupés. Beim Montreal rostet es vor allem unter den Lüftungsschlitzen der C-Säule, oft durch feuchte Dämmung.

Allgemeine Schwachstellen

Diese Probleme treten unabhängig von der Motorisierung auf. Motorspezifische Schwachstellen findest du auf den einzelnen Modell-Seiten.

  • !
    Karosserie-Rost Werkstatt
    Häufigste Wert-Vernichtungs-Ursache, Inspektion durch Alfa-Klassik-Spezialist Pflicht.
  • !
    Twin-Cam-Steuerketten-Spanner Werkstatt
    Laute Steuerkette oder Stößel prüfen lassen; zusätzlich auf Kopfdichtungsschaden achten (Ölschlamm unter dem Kühlerdeckel).
  • !
    Vergaser-Synchronisation Werkstatt
    Weber- oder Solex-Doppelvergaser, Spezialistensache.
  • !
    Montreal SPICA-Einspritzung Werkstatt
    Komplex, Werkstattbesuch beim V8-Spezialisten vor Kauf Pflicht.
  • !
    Montreal Wasserpumpe und Trockensumpf Werkstatt
    Das Lager der Zwischenwelle, die die Wasserpumpe antreibt, gilt als bekannte Schwachstelle; Hinweis ist ein Öl-Wasser-Gemisch im Ölbehälter. Ölstand des Trockensumpfs nach Vorgabe prüfen.
  • !
    Innenraum-Kunststoffe selbst oder Werkstatt
    Sprödet aus, originale Sitzbezüge werden knapper.
  • !
    Bremssystem Werkstatt
    Festgegangene Bremssättel nach längerer Standzeit sind typisch.

H-Kennzeichen, was du wissen musst

Erste Modelle H-fähig ab
1993
Jährliche Kfz-Steuer
Kfz-Steuer pauschal 191,73 Euro/Jahr. Die Versicherungsprämie hängt von Wert, Fahrleistung und Tarif ab.

Alle Giulia GT und Montreal erfüllen die 30-Jahre-Grenze; das H-Kennzeichen setzt zusätzlich Originalität und guten Erhaltungszustand voraus. Erste Exemplare seit 1993.

Voraussetzungen
  • ✓ Erstzulassung mindestens 30 Jahre zurück
  • ✓ Weitgehend originaler Zustand
  • ✓ Guter Erhaltungszustand
  • ✓ Positives Oldtimer-Gutachten nach § 23 StVZO (z. B. TÜV, DEKRA, GTÜ)

Unterhaltskosten pro Jahr (Richtwerte)

Richtwerte, keine Einzelbelege: grobe Orientierung für die jährlichen Kosten bei Liebhaber-Nutzung mit wenigen tausend Kilometern. Die tatsächlichen Kosten hängen stark von Zustand, Variante, Werkstatt und Eigenleistung ab. Fest steht nur die Kfz-Steuer mit H-Kennzeichen (pauschal 191,73 € für Pkw).

Versicherung (Klassik-Tarif) 320–900 Euro (Montreal oberes Ende)
Kfz-Steuer 191,73 Euro (H-Pauschale)
Wartung und Inspektion 400–800 Euro
Verschleißteile (anteilig) 250–500 Euro
Jährliche Schraubereien 400–1.000 Euro
Summe pro Jahr (Richtwert) ca. 1.560–3.390 Euro pro Jahr (Montreal deutlich höher)

Versicherungs-Spanne über unseren Klassik-Versicherungs-Vergleicher konkretisierbar.

Kauf-Checkliste

Diese Punkte vor dem Kauf systematisch prüfen. Idealerweise mit einem Klassiker-Sachverständigen oder im Beisein eines erfahrenen Schraubers.

Karosserie und Rost

  • Schweller mit Magneten auf Rost und Spachtelmassen prüfen
  • Hintere Radhausvorderkante auf Rost-Blüten und Risse untersuchen
  • A-Säule Unterkante von innen inspizieren (Türschrauben lösen)
  • Bodenblech im Kofferraum und unter dem Rücksitz prüfen
  • Schichtdickenmessung für Original-Lack-Nachweis

Twin-Cam-Motor

  • Kaltstart prüfen: muss ohne Rasseln starten
  • Steuerketten-Spanner-Verschleiß: Kaltstart-Rauschen als Früherkennung
  • Vergaser-Synchronisation prüfen, Leerlauf-Drehzahl konstant
  • Ölstand und Ölqualität prüfen, Öl ohne Metallabrieb
  • Kompressionsmessung alle Zylinder gleichmäßig

Montreal-V8 (nur bei Montreal)

  • Steuerketten und Wasserpumpe: Wartungsnachweise prüfen (der V8 hat Kettenantrieb, keinen Zahnriemen)
  • SPICA-Einspritzungs-Service-Historie zwingend
  • Ölstand im Trockensumpf-Behälter prüfen (eigener Messstab)
  • Mechanik der Scheinwerferblenden prüfen (müssen beim Einschalten des Lichts wegklappen)
  • Kein Öl-Wasser-Gemisch im Ölbehälter (Hinweis auf defektes Lager der Wasserpumpen-Zwischenwelle)

Originalität und Provenienz

  • Matching-Numbers (Motor- und Fahrgestellnummer) verifizieren
  • GTA: Echtheit über Fahrgestellnummer und Spezialisten-Gutachten klären
  • Montreal: Fahrgestell- und Motornummer abgleichen
  • Original-Vergaserbestückung nach Modell und Baujahr (z. B. Weber 40 DCOE)
  • Original-Sitzbezüge und Innenraum-Ausstattung

Dokumentation

  • Lückenloses Scheckheft mit Alfa- oder Spezialisten-Stempel
  • Rechnungen zu Motor-, Einspritz- und Karosseriearbeiten (besonders Montreal)
  • Erstzulassungs-Datum und Matching-Numbers verifizieren
  • H-Kennzeichen-Gutachten oder Dokumente für H-Antrag

Welcher passt zu dir?

Entscheidungshilfe nach Käufer-Profil: finde die richtige Motorisierung und Karosserie-Variante für deinen Einsatzzweck.

Klassiker-Einsteiger mit Bertone-Liebe

Giulia GT 1300 oder 1600 Junior

Günstigste Variante des Coupés; laut Leiter Note 3 um 26.000 Euro, Note 4 um 13.000 Euro, beim GT 1300 Junior eher darunter. Twin-Cam-Motor und Bertone-Karosserie wie bei den teureren Varianten.

Sammler mit Blick auf Originalität

Giulia 1750 GTV oder 2000 GTV mit Matching-Numbers

Note 3 ab rund 26.000 Euro, Note 2 um 40.000 Euro. Vollständige Provenienz-Dokumentation entscheidend.

Sammler mit hohem Budget

Montreal V8 oder Giulia GTA Stradale

Montreal in Note 2 rund 70.000 Euro, Note 1 rund 100.000 Euro. GTA laut Hiscox 2026 in Note 2 220.000 Euro. Echtheit und Historie von Spezialisten prüfen lassen.

Alle Varianten im Wert-Vergleich

Klick auf eine Variante für die detaillierte Marktwert-Analyse und motorisierungs-spezifische Schwachstellen.

Variante Motor Leistung Verbrauch Eignung Wert (Note 2)
Giulia 2000 GTV 2.0 Twin Cam 132 PS 132 PS 10–13 l/100km Sammler um 40.000 Euro (Leiterwert Giulia-Coupé; Hiscox 2026: 37.500 Euro)
Giulia 1750 GTV 1.75 Twin Cam 118 PS 118 PS 10–13 l/100km Sammler um 40.000 Euro (Leiterwert Giulia-Coupé; Hiscox 2026: 37.000 Euro)
Giulia Sprint GT / GT Junior 1.6 Twin Cam 106 PS 106 PS 9–12 l/100km Sammler um 40.000 Euro (Leiterwert), GT 1300 Junior eher darunter, Sprint GT darüber
Alfa Romeo Montreal 2.6 V8 200 PS 200 PS 14–18 l/100km Sammler-Rarität rund 70.000 Euro

Bezugsquellen, wo du dieses Modell findest

Vier Wege zum Klassiker, jeweils mit typischer Preislage und Risiko. Welcher passt, hängt von Budget, Zeit und gewünschter Absicherung ab.

Händler

Gepflegte Exemplare beim Alfa-Klassiker-Spezialisten mit Historie.

Privatkauf

Auf mobile.de, Classic Trader und in der Alfisti-Szene; Rost und beim Montreal die SPICA-Einspritzung und die Wasserpumpe zwingend prüfen.

Auktion

Für seltene Varianten (GTA, Junior Z, gut dokumentierte Montreal).

Import

Viele Alfa kommen aus Italien (Historie und Rost prüfen); Vollabnahme nach §21 StVZO einplanen.

Häufige Fragen zur Alfa Romeo-GIULIA-KLASSIKER-Reihe

Was ist eine Giulia GT oder Montreal 2026 wert? +
Laut Chromradar-Werteleiter liegt ein Giulia-Coupé (105) in Note 2 bei rund 40.000 Euro und in Note 1 bei rund 58.000 Euro; Restaurierungsobjekte (Note 5) starten bei rund 6.000 Euro. Der GT 1300 Junior liegt eher darunter, der frühe Sprint GT eher darüber. Montreal: Note 2 rund 70.000 Euro, Note 1 rund 100.000 Euro, Note 5 rund 15.000 Euro. Die GTA-Kleinserie bewertet der Hiscox Pocket Price Guide 2026 in Note 2 mit 220.000 Euro.
Giulia GT oder Montreal, welche ist die bessere Wahl? +
Beide haben unterschiedlichen Charakter. Die Giulia GT (1.6 bis 2.0 Twin Cam) ist die alltagstauglichere und preislich zugänglichere Wahl mit rund 225.000 gebauten Coupés deutlich besser verfügbar. Der Montreal ist exotischer, seltener (je nach Quelle 3.917 bis 3.925 Exemplare) und mit dem vom Tipo 33 abgeleiteten V8 ein Bindeglied zur Renngeschichte. Wer Seltenheit sucht: Montreal. Für einen alltagstauglichen Klassiker mit Charakter: Giulia 1750 oder 2000 GTV. Wartungskosten sind beim Montreal deutlich höher als bei der Giulia.
Welche Giulia-Variante ist die sammlerisch beste Wahl? +
Die 1750 GTV (1967 bis 1972) bietet 118 PS und die glatte Front ohne Kantenhaube; im Hiscox Pocket Price Guide 2026 liegt sie etwa gleichauf mit der 2000 GTV. Wer die Kantenhaube sucht, findet sie bei Sprint GT, Sprint GT Veloce und frühen GT 1300 Junior. Die 2000 GTV ist die kraftvollste Straßenvariante mit 132 PS. GT Junior 1300 und 1600 sind die günstigeren Einsteiger-Klassiker mit besserer Markt-Verfügbarkeit. GTA-Stradale-Wettbewerbsversionen sind Sammlerstücke für spezialisierte Käufer mit hohem Budget.
Wie rostanfällig sind Giulia GT und Montreal? +
Sehr rostanfällig. Kritische Stellen am 105er-Coupé: Radläufe, Fußräume, Schweller, Fensterrahmen, Wagenheberaufnahmen, Fahrwerksaufnahmen und die Spritzwand zum Motorraum. Beim Montreal rostet es vor allem unter den Lüftungsschlitzen der C-Säule; Karosserieteile sind dort kaum zu bekommen. Ein scheinbar sauberer 105er kann massiven Unterboden-Rost verstecken. Magneten, Endoskop und idealerweise Hebebühnen-Inspektion sind beim Kauf zwingend, idealerweise durch Alfa-Klassik-Spezialisten.
Wie aufwändig ist die Wartung einer Giulia GT oder Montreal? +
Giulia GT: mittlerer Wartungsaufwand. Vergaser brauchen regelmäßige Einstellung, laute Steuerkette oder Stößel sollte ein Spezialist prüfen. Montreal: deutlich aufwendiger. Der V8 mit Trockensumpfschmierung und mechanischer SPICA-Einspritzung braucht Spezialisten; die Überholung der Einspritzung gilt als teuer, das Lager der Wasserpumpen-Zwischenwelle als Schwachstelle. Die Nockenwellen werden per Kette angetrieben, einen Zahnriemen gibt es nicht. Die Unterhaltskosten oben sind Richtwerte.
Welche Klassik-Versicherung empfiehlt sich? +
Für beide Modelle empfiehlt sich eine Oldtimer-Versicherung mit vereinbartem Wert auf Basis eines aktuellen Wertgutachtens. Die Prämie hängt von Marktwert, Jahresfahrleistung, Garage und Tarif ab; Angebote lassen sich im Chromradar-Versicherungsvergleich gegenüberstellen. Bei hohen Werten (Montreal in Note 1, GTA) ist ein aktuelles Gutachten besonders wichtig.
Wo finde ich Werkstätten und Ersatzteile? +
Spezialisten wie [Alfaholics](https://www.alfaholics.com/) in Großbritannien bieten Karosserie- und Motorteile für das 105er-Coupé. Beim Montreal sind Karosserie- und Zierteile schwer zu bekommen. Das Forum [alfabb.com](https://www.alfabb.com/) und der [Alfaclub e.V.](https://alfaclub.de/) sind erste Anlaufstellen für Fachfragen und Werkstatt-Empfehlungen.

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Quellen und weiterführende Informationen
Stand: Oktober 2026