KAUFBERATUNG 2026

Opel GT Kaufberatung 2026

Das Sportcoupé mit Klappscheinwerfern (1968–1973): Schwachstellen, Rost, Marktwerte

Opel GT Coupé mit Klappscheinwerfern
Foto: Fridolin freudenfett · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Der Opel GT war Ende der 1960er eine kleine Sensation: ein erschwingliches Sportcoupé mit Klappscheinwerfern und einer Linie, die unverkennbar an die Corvette erinnerte. Auf Großserientechnik aus Kadett B und Rekord C gebaut, brachte er Sportwagen-Optik in bezahlbare Regionen. Diese Kaufberatung deckt den Opel GT von 1968 bis 1973 ab, mit den typischen Rost-Schwachstellen, den Unterschieden zwischen GT 1100 und 1900 und einer Markteinordnung. Gute, rostfreie Exemplare sind gesucht.

Das Wichtigste in Kürze
Für wen geeignet
Liebhaber stilprägender 60er-Coupés, die ein bezahlbares, charmantes Sportcoupé mit Klappscheinwerfern und solider Opel-Technik suchen.
Preisspanne (Note 2)
Restaurierungsobjekte ab ca. 3.000 €, Autos mit deutlichen Mängeln um 6.500 €, ordentliche GT 1900 um 14.000 €, gute um 22.000 €, Topzustand bis 35.000 €. GT 1100 und GT/J liegen knapp darunter.
Größtes Risiko
Versteckter Rost an Schwellern, Unterboden und in den vorderen Radhäusern sowie die Klappscheinwerfer-Mechanik samt Kabelstrang.
Inhalt dieser Kaufberatung
  1. Modell-Historie und Bauzeitraum
  2. Karosserie-Varianten im Überblick
  3. Motorisierungen im Überblick
  4. Rost-Hotspots, die kritischen Zonen
  5. Allgemeine Schwachstellen
  6. H-Kennzeichen-Voraussetzungen
  7. Unterhaltskosten pro Jahr (Richtwerte)
  8. Kauf-Checkliste
  9. Welcher passt zu dir?
  10. Varianten im Wert-Vergleich
  11. Bezugsquellen
  12. Häufige Fragen

Modell-Historie und Bauzeitraum

Der Opel GT kam im August 1968 als Serienversion der Studie Experimental GT von der IAA 1965 auf den Markt: ein kompaktes Sportcoupé mit langer Haube, kurzem Heck und manuell drehbaren Klappscheinwerfern. Die Linienführung erinnerte stark an die Corvette, was ihm den Spitznamen kleine Corvette einbrachte.

Bodengruppe und Fahrwerk stammen vom Kadett B. Die Karosserien entstanden in Frankreich: Chausson presste die Bleche, Brissonneau & Lotz lackierte die Karosserien und baute die Innenausstattung ein; Motor, Getriebe und Achsen wurden im Opel-Werk Bochum eingebaut. Angeboten wurde er mit einem 1,1-l-Vierzylinder mit 60 PS aus dem Kadett (GT 1100, bis 1970) und dem 1,9-l-CIH-Vierzylinder mit 90 PS aus dem Rekord C (GT 1900). Ab 1971 gab es zusätzlich die einfacher ausgestattete Version GT/J.

Bis Juli 1973 entstanden 103.463 Exemplare, davon 10.760 GT/J und nur 3.573 GT 1100. Knapp 70 Prozent (rund 70.000 Exemplare) gingen in die USA, wo Buick-Händler den GT verkauften. Heute ist der Opel GT ein gesuchter Klassiker, der das Sportcoupé-Gefühl der späten 1960er zu einem vergleichsweise moderaten Preis bietet. Rost und die Klappscheinwerfer-Mechanik sind die zentralen Themen beim Kauf.

Bauzeitraum
1968–1973
Produktionszahl
103.463 Exemplare (davon 10.760 GT/J und 3.573 GT 1100)
Produktionsstätte
Karosseriebleche von Chausson, Lackierung und Innenausstattung bei Brissonneau & Lotz (beide Frankreich), Endmontage im Opel-Werk Bochum

Karosserie-Varianten

Coupé 2-sitzig 1968–1973

Die einzige GT-Karosserie, mit manuell per Hebel drehbaren Klappscheinwerfern.

Motorisierungen im Überblick

Die wichtigsten Triebwerke der Baureihe. Für motorisierungsspezifische Schwachstellen und Marktwerte siehe die einzelnen Modell-Seiten unten.

1,1-l-OHV-Vierzylinder

1,1 Liter (1.078 cm³), 60 PS, 1968 bis 1970, GT 1100. Aus dem Kadett übernommen, mit 3.573 Exemplaren die seltenste Version, Höchstgeschwindigkeit rund 155 km/h.

1,9-l-CIH-Vierzylinder

1,9 Liter (1.897 cm³), 90 PS, Solex-Registervergaser 32 DIDTA-4, 1968 bis 1973, GT 1900. Aus dem Rekord C übernommen, mit Abstand häufigste Motorisierung, rund 185 km/h. US-Autos ab 1971 wegen geringerer Verdichtung schwächer.

GT/J

1,9 Liter, 90 PS, 1971 bis 1973, nur in Europa angeboten. Gleiche Technik wie der GT 1900, aber weitgehend ohne Chromteile, Ausstellfenster und Zusatzinstrumente; 10.760 Exemplare.

Rost-Hotspots, die kritischen Zonen

Rost ist der mit Abstand wichtigste Wertkiller. Diese Stellen vor dem Kauf zwingend prüfen. Der Schwere-Indikator zeigt den Reparatur-Aufwand.

Schweller, Unterboden und Radläufe

Kritisch

Rost sitzt oft versteckt. Die in weiten Teilen verschweißte Karosserie macht Reparaturen aufwendig.

Stirnwand und Absatz in den vorderen Radhäusern

Kritisch

Tragender Bereich innen in den vorderen Radhäusern. Rost hier bedeutet eine größere Restaurierung.

Vorderachskörper und Querträger

Mittel

Von unten auf Durchrostung und alte Schweißstellen prüfen.

Scheinwerferbereich und Frontpartie

Mittel

Um die Klappscheinwerfer sammelt sich Feuchtigkeit, klassische GT-Roststelle.

Heckschürze, hintere Seitenteile und Türen

Mittel

Auch um die Rückleuchten, den Tankeinfüllstutzen und die Heckscheibe kontrollieren. Neue Karosserieteile sind schwer zu finden.

Allgemeine Schwachstellen

Diese Probleme treten unabhängig von der Motorisierung auf. Motorspezifische Schwachstellen findest du auf den einzelnen Modell-Seiten.

  • !
    Klappscheinwerfer-Mechanik und Kabelstrang selbst oder Werkstatt je nach Befund
    Die Scheinwerfer werden per Hebel auf dem Mitteltunnel gedreht. Die Drehbewegung macht alte Kabel brüchig; sacken die geschlossenen Scheinwerfer ab, droht ein Kabelbrand. Seilzug, Einstellung und Verkabelung prüfen.
  • !
    CIH-Motor: Steuerkette und Verschleiß Werkstatt je nach Befund
    Der 1,9-l-CIH hält bei guter Pflege hohe Laufleistungen. Eine laute Steuerkette ist verbreitet; klopfende Kurbelwellenlager, blauer Rauch und klappernder Ventiltrieb deuten auf Verschleiß. Die Ölwanne fasst wenig, Ölstand regelmäßig prüfen.
  • !
    Vergaser und Zündung selbst oder Werkstatt je nach Befund
    Der 1,9-l-Motor hat einen Solex-Registervergaser (32 DIDTA-4). Unterbrecherkontakte verschleißen schnell, viele Besitzer rüsten eine kontaktlose Zündung nach.
  • !
    Innenraum und Armaturen selbst oder Werkstatt je nach Befund
    Der Innenraum ist weitgehend GT-spezifisch. Armaturenbretter und Lenkräder reißen durch Hitze, besonders bei US-Autos; gute Ersatzteile sind schwer zu finden.
  • !
    Umbauten und Tuning selbst oder Werkstatt je nach Befund
    Viele GT wurden in den 1970er- und 1980er-Jahren mit Spoilern, Breitreifen oder stärkeren Opel-Motoren umgebaut. Unveränderte Originale sind seltener und gefragter.

H-Kennzeichen, was du wissen musst

Erste Modelle H-fähig ab
1998
Jährliche Kfz-Steuer
Pauschale Kfz-Steuer von 191,73 €/Jahr (Stand November 2026). Klassik-Versicherung je nach Wert oft 180 bis 380 €/Jahr.

Alle Opel GT (1968 bis 1973) sind längst H-Kennzeichen-fähig. Voraussetzung ist ein weitgehend originaler, gepflegter Zustand.

Voraussetzungen
  • ✓ Erstzulassung mindestens 30 Jahre zurück (erfüllt)
  • ✓ Weitgehend originaler Zustand von Karosserie und Technik
  • ✓ Positives H-Gutachten durch TÜV, DEKRA oder GTÜ
  • ✓ Originale Motorisierung
  • ✓ Keine das Erscheinungsbild störenden Umbauten

Unterhaltskosten pro Jahr (Richtwerte)

Richtwerte, keine Einzelbelege: grobe Orientierung für die jährlichen Kosten bei Liebhaber-Nutzung mit wenigen tausend Kilometern. Die tatsächlichen Kosten hängen stark von Zustand, Variante, Werkstatt und Eigenleistung ab. Fest steht nur die Kfz-Steuer mit H-Kennzeichen (pauschal 191,73 € für Pkw).

Versicherung (Klassik-Tarif) 180–380 € (Klassik-Tarif)
Kfz-Steuer 191,73 € (H-Pauschale)
Wartung und Inspektion 180–450 € (Öl, Filter, Vergaser, Service)
Verschleißteile (anteilig) 150–350 € (Reifen, Bremsen, Flüssigkeiten anteilig)
Jährliche Schraubereien 150–550 € (typische Klassiker-Instandhaltung)
Summe pro Jahr (Richtwert) ca. 850–1.900 € pro Jahr

Versicherungs-Spanne über unseren Klassik-Versicherungs-Vergleicher konkretisierbar.

Kauf-Checkliste

Diese Punkte vor dem Kauf systematisch prüfen. Idealerweise mit einem Klassiker-Sachverständigen oder im Beisein eines erfahrenen Schraubers.

Karosserie

  • Schweller, Unterboden und Radläufe auf Rost und Schweißarbeiten prüfen
  • Stirnwand und Absatz in den vorderen Radhäusern, Vorderachskörper und Querträger kontrollieren
  • Heckschürze, Rückleuchtenbereich, Tankeinfüllstutzen und Heckscheibenrahmen prüfen
  • Frontpartie und Scheinwerfer-Bereich auf Rost
  • Spaltmaße und Lackdicke auf Unfall- oder Rostreparaturen

Motor & Antrieb

  • 1,9-l-CIH auf Steuerkettengeräusch, Kurbelwellenlager, Laufruhe und Ölverbrauch prüfen
  • Vergaser-Einstellung und Kaltstart testen
  • Kühlsystem auf Dichtheit und Funktion
  • Getriebe und Kupplung im Fahrbetrieb

Klappscheinwerfer & Elektrik

  • Klappscheinwerfer-Mechanik auf Leichtgängigkeit prüfen; geschlossene Scheinwerfer dürfen nicht absacken (Kabelbrandgefahr), Kabelstrang kontrollieren
  • Beleuchtung und Instrumente durchprobieren
  • Elektrik und Masseverbindungen auf Funktion

Dokumentation

  • Originale Motorisierung und Papiere abgleichen
  • Lückenlose Historie und Rostsanierungs-Belege
  • H-Gutachten falls vorhanden
  • Bei US-Importen Vollabnahme-Dokumente

Welcher passt zu dir?

Entscheidungshilfe nach Käufer-Profil: finde die richtige Motorisierung und Karosserie-Variante für deinen Einsatzzweck.

Einsteiger mit Stil-Anspruch

Opel GT 1900, solides Exemplar

Häufigste Version mit 90 PS und guter Teileversorgung bei der Technik. Ordentliche Autos um 14.000 €, gute um 22.000 €.

Puristen mit Sinn für Seltenheit

Opel GT 1100 oder GT/J

Der GT 1100 ist mit 3.573 Exemplaren die seltenste Version, der GT/J die schlichte Variante weitgehend ohne Chrom. Deutlich günstiger als ein GT 1900 sind beide nicht: Hiscox 2026 notiert sie in Note 2 mit 21.800 € bzw. 22.900 € (GT 1900: 23.900 €). Ein billiger Einstieg ist nur ein Restaurierungsobjekt ab ca. 3.000 €, dann aber mit teurer Blecharbeit.

Sammler mit Originalitäts-Fokus

Opel GT 1900 in Topzustand, rostfrei

Unverbastelte, gut dokumentierte Originale sind gesucht. Topzustand bis 35.000 €.

Alle Varianten im Wert-Vergleich

Klick auf eine Variante für die detaillierte Marktwert-Analyse und motorisierungs-spezifische Schwachstellen.

Variante Motor Leistung Verbrauch Eignung Wert (Note 2)
Opel GT 1900 1,9-l-CIH-Vierzylinder 90 PS ca. 11–12 l/100 km Liebhaber / Sammler ca. 22.000 €
Opel GT 1100 1,1-l-OHV-Vierzylinder 60 PS keine belegte Angabe Rarität (3.573 Exemplare) ca. 20.000 €

Bezugsquellen, wo du dieses Modell findest

Vier Wege zum Klassiker, jeweils mit typischer Preislage und Risiko. Welcher passt, hängt von Budget, Zeit und gewünschter Absicherung ab.

Händler

Klassiker-Händler bieten gelegentlich aufbereitete, rostsanierte GT mit Gewährleistung, dafür Aufpreis.

Privatkauf

Classic Trader, mobile.de und Kleinanzeigen bieten die Hauptauswahl. Rost an Schwellern, Unterboden und in den vorderen Radhäusern zwingend prüfen.

Auktion

Gelegentlich bei Klassiker-Auktionen, vor allem gute GT 1900. Aufgeld einkalkulieren.

Import

Knapp 70 Prozent der Produktion (rund 70.000 Exemplare) gingen in die USA, entsprechend viele GT kommen von dort zurück. Bei US-Importen Vollabnahme und Beleuchtung beachten; US-Autos ab 1971 haben eine geringere Verdichtung und weniger Leistung.

Häufige Fragen zur Opel-GT-Reihe

Was ist ein Opel GT 2026 wert? +
Restaurierungsobjekte beginnen bei rund 3.000 Euro, Autos mit deutlichen Mängeln in Note 4 bei rund 6.500 Euro, ordentliche GT 1900 in Note 3 liegen bei rund 14.000 Euro, gute in Note 2 bei rund 22.000 Euro, ein erstklassiges, rostfreies Exemplar in Note 1 erreicht bis 35.000 Euro (Stand November 2026). GT 1100 und GT/J notiert der Hiscox Pocket Price Guide 2026 nur knapp unter dem GT 1900. Wertentscheidend sind rostfreie Substanz, eine funktionierende Klappscheinwerfer-Mechanik und Originalität.
Welcher Opel GT ist der beste? +
Der GT 1900 mit dem 1,9-l-CIH-Motor und 90 PS ist die häufigste Variante und fährt am lebhaftesten (rund 185 km/h). Der GT 1100 mit 60 PS ist deutlich schwächer, aber mit 3.573 Exemplaren die seltenste Version und im Markt nur wenig günstiger. Der GT/J nutzt die gleiche 1,9-l-Technik mit einfacherer Ausstattung, weitgehend ohne Chromteile. Für das beste Fahrerlebnis ist ein rostfreier GT 1900 oder GT/J die erste Wahl.
Wo rostet der Opel GT am stärksten? +
Die kritischsten Zonen sind Schweller, Unterboden und Radläufe sowie die Stirnwand mit dem Absatz in den vorderen Radhäusern. Dazu kommen Vorderachskörper, Querträger, Türen, hintere Seitenteile und die Heckschürze rund um die Rückleuchten. Auch um die Klappscheinwerfer sammelt sich Feuchtigkeit. Eine Inspektion auf der Hebebühne ist beim Kauf Pflicht, da viele Stellen tragend sind und eine fachgerechte Sanierung schnell teuer wird. Gute rostfreie Substanz ist der wichtigste Wertfaktor, oft teurer wiederherzustellen als der Aufpreis zu einem gesunden Exemplar.
Wie funktionieren die Klappscheinwerfer beim Opel GT? +
Die Klappscheinwerfer des Opel GT werden nicht elektrisch, sondern manuell über einen großen Hebel auf dem Mitteltunnel neben dem Schalthebel betätigt. Beide Scheinwerfer drehen sich dabei um ihre Längsachse. Die Mechanik ist wartungsbedürftig: Sie kann verschleißen oder sich verstellen, und die Drehbewegung macht alte Kabel brüchig. Sacken die geschlossenen Scheinwerfer ab, droht ein Kabelbrand. Eine leichtgängige, korrekt eingestellte Mechanik ist beim Kauf ein wichtiges Prüfkriterium. Reparatur und Einstellung sind machbar, erfordern aber Geduld. Die Funktion sollte vor dem Kauf mehrfach getestet werden.
Wie ist die Ersatzteilversorgung beim Opel GT? +
Bei der mechanischen Technik ist die Versorgung dank Kadett-B- und Rekord-Teilen überwiegend gut, viele Motor-, Getriebe- und Fahrwerksteile sind verfügbar. Schwierig wird es bei Karosserieblechen, die kaum zu finden sind, sowie bei GT-spezifischen Zier- und Innenraumteilen wie Armaturenbrett und Lenkrad. Die aktive Opel-GT-Community mit eigenen Clubs und Registern sowie spezialisierte Händler sind die zentralen Anlaufstellen für Teile und Restaurierung. Technisch gilt der GT als einfach und günstig zu warten.
Was kostet ein Opel GT im Unterhalt? +
Mit H-Kennzeichen fällt die Kfz-Steuer pauschal mit 191,73 Euro pro Jahr an, die Klassik-Versicherung liegt je nach Wert bei rund 180 bis 380 Euro jährlich. Für Wartung, Verschleiß und typische Klassiker-Schraubereien sollte man 480 bis 1.350 Euro einplanen. In Summe sind rund 850 bis 1.900 Euro pro Jahr realistisch, abhängig von Fahrleistung und Zustand. Der 1,9-l-CIH verbraucht rund 11 bis 12 l/100 km. Ein gepflegtes, rostfreies Exemplar hält die Folgekosten niedrig, ein Rostträger kann dagegen schnell teuer werden.
Worauf kommt es beim Wert eines Opel GT an? +
Entscheidend ist die Karosseriesubstanz: Rostfreie Basisfahrzeuge sind selten, und eine fachgerechte Blechsanierung ist teuer. Danach zählen eine funktionierende Klappscheinwerfer-Mechanik, Originalität und eine nachvollziehbare Historie. Viele GT wurden mit Spoilern, Breitreifen oder stärkeren Opel-Motoren umgebaut; unverbastelte Exemplare sind gefragter. Zwischen GT 1900, GT 1100 und GT/J liegen die Notierungen nah beieinander, der Zustand wiegt deutlich schwerer als die Version.

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Quellen und weiterführende Informationen
Stand: November 2026