KAUFBERATUNG 2026

Opel Rekord E, Monza, Ascona C und Kadett D Kaufberatung

Die Opel-Klassiker der frühen 1980er für Liebhaber und H-Kennzeichen-Fans

Opel Rekord E2 Limousine in Beige
Foto: Charles01 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Rekord E (1977–1986), Monza (1978–1986), Ascona C (1981–1988) und Kadett D (1979–1984) bilden das historische Opel-Erbe der frühen 1980er Jahre. Alle vier sind inzwischen H-Kennzeichen-fähig und zählen zu den vergleichsweise günstigen deutschen Klassikern dieser Zeit. Technisch trennt sie viel: Rekord E und Monza haben Hinterradantrieb, Kadett D und Ascona C Frontantrieb mit quer eingebautem Motor.

Das Wichtigste in Kürze
Für wen geeignet
Die Opel-Klassiker der frühen 80er für Liebhaber und H-Kennzeichen-Fans; Rekord E, Monza, Ascona C und Kadett D.
Preisspanne (Note 2)
ca. 3.000–13.000 Euro für Zustand 3 bis 2: Ascona C rund 3.000–6.000 Euro, Kadett D rund 3.300–6.000 Euro, Rekord E rund 3.500–7.000 Euro, Monza rund 6.500–13.000 Euro. Bestzustand bis rund 24.000 Euro (Monza), Monza GSE darüber.
Größtes Risiko
Rost an Schwellern, Endspitzen, Radläufen und Längsträgern, beim Monza zusätzlich an Federbeindomen und A-Säulen; bei Rekord E und Monza (CIH-Motoren mit Steuerkette) Kühlung und Dichtungen, bei Kadett D und Ascona C der Zahnriemen.
Inhalt dieser Kaufberatung
  1. Modell-Historie und Bauzeitraum
  2. Karosserie-Varianten im Überblick
  3. Motorisierungen im Überblick
  4. Rost-Hotspots, die kritischen Zonen
  5. Allgemeine Schwachstellen
  6. H-Kennzeichen-Voraussetzungen
  7. Unterhaltskosten pro Jahr (Richtwerte)
  8. Kauf-Checkliste
  9. Welcher passt zu dir?
  10. Varianten im Wert-Vergleich
  11. Bezugsquellen
  12. Häufige Fragen

Modell-Historie und Bauzeitraum

Die vier Modelle stehen für den Umbruch bei Opel um 1980. Der Kadett D (Serienanlauf August 1979 in Bochum) war der erste Opel mit Frontantrieb; rund 2,09 Millionen Exemplare entstanden bis 1984. Der Ascona C folgte 1981 auf der GM-J-Plattform ebenfalls mit Frontantrieb und quer eingebautem Motor (1.721.647 Stück bis 1988). Rekord E (1977–1986, rund 1,45 Millionen Stück) und Monza (1978–1986) blieben Hecktriebler: Der Rekord E nutzte die V-Plattform, die auch Commodore C, Senator A und Monza trugen; der Monza ist ein vom Senator A abgeleitetes Coupé mit 25 mm kürzerem Radstand. Alle vier sind heute H-Kennzeichen-fähig und meist deutlich günstiger als vergleichbare BMW- und Mercedes-Klassiker.

Bauzeitraum
1977–1988
Produktionszahl
Rekord E rund 1,45 Mio. (E1 967.064, E2 487.193), Monza 43.812 (27.218 A1, 16.594 A2), Ascona C 1.721.647, Kadett D 2.092.087
Produktionsstätte
Rekord E und Monza: Rüsselsheim; Ascona C: Rüsselsheim und Antwerpen (als Vauxhall Cavalier auch Luton); Kadett D: Bochum und Antwerpen (als Vauxhall Astra auch Ellesmere Port)

Karosserie-Varianten

Rekord E: Limousine 2- und 4-türig, Caravan 3- und 5-türig, Lieferwagen 1977–1986

Zweitürer nur bis 1982 (E1); ein Coupé gab es beim Rekord E nicht

Monza: dreitüriges Coupé 1978–1986

Vom Senator A abgeleitet; A1 bis 1982, danach Facelift (A2)

Ascona C: Stufenheck 2- und 4-türig, Fließheck 5-türig (CC) 1981–1988

Kein Caravan in Deutschland; Cabrio-Umbau von Hammond & Thiede (knapp 2.900 Stück)

Kadett D: Schrägheck 2-/4-türig (kleine Heckklappe) und 3-/5-türig (große Heckklappe), Caravan 3- und 5-türig, Lieferwagen 1979–1984

Keine Stufenheck-Limousine; Lieferwagen ab September 1983

Motorisierungen im Überblick

Die wichtigsten Triebwerke der Baureihe. Für motorisierungsspezifische Schwachstellen und Marktwerte siehe die einzelnen Modell-Seiten unten.

Rekord E 2,0 E (CIH) 110 PS

1977–1984, Bosch-L-Jetronic, danach 2,2 i mit 115 PS (1984–1986)

Rekord E2 1,8 N/S (OHC) 75/90 PS

1982–1986, Vergaser; ab 1985 auch 1,8 i mit Kat (100 PS)

Rekord E 2,3 D/2,3 TD 65–71/86 PS

Diesel, 2,3 D ab 1978 (ab August 1983 71 PS), Turbodiesel ab Mai 1984

Monza 3,0 E (Sechszylinder, CIH) 180 PS

1978–1986, Bosch-Einspritzung; ab Herbst 1985 auf Wunsch 3,0 i mit geregeltem Kat (156 PS), auch im GSE

Monza 2,5 E/2,5 i 136/140 PS, 2,0 E/2,2 i 115 PS

2,5 E ab 1981; Vierzylinder 2,0 E ab März 1983, 2,2 i ab Oktober 1984

Ascona C 1,6 S (16 SH) 90 PS

Vergaser Varajet II

Ascona C 1,8 E (18 E) 115 PS

ab Modelljahr 1983, Bosch-LE-Jetronic

Ascona C 2,0 i (20 NE/C 20 NE) 115 PS

ab 1986, Bosch Motronic, C 20 NE mit Kat

Kadett D 1,2 N (OHV) 53 PS

1979–1982, Vergaser

Kadett D 1,3 S (OHC) 75 PS

Serie im SR, ab 1981 im SR auch 1,6 S mit 90 PS

Kadett D GTE 1,8 E (OHC) 115 PS

ab Januar 1983, Bosch-LE-Jetronic, Fünfganggetriebe

Kadett D/Ascona C 1,6 D 54 PS

Wirbelkammerdiesel, ab Anfang 1982

Rost-Hotspots, die kritischen Zonen

Rost ist der mit Abstand wichtigste Wertkiller. Diese Stellen vor dem Kauf zwingend prüfen. Der Schwere-Indikator zeigt den Reparatur-Aufwand.

Federbeindome und Vorderwagen (Monza)

Hoch

Beim Monza sind die vorderen Federbeindome konstruktiv zu weich ausgelegt und können mit den Jahren brechen, Rost schwächt sie zusätzlich. Dome von oben und vom Radhaus aus prüfen, ebenso die Längsträger an Vorder- und Hinterachse.

Unterboden, Längsträger und Bodenbleche (alle Modelle)

Hoch

Beim Rekord E Fußräume, Spritzwand und Kofferraumboden, beim Ascona C Reserveradmulde und hintere Längsträger im Bereich der Achsaufnahmen, beim Kadett D das Bodenblech. Arbeiten hier sind aufwendig und können bei günstigen Exemplaren den Fahrzeugwert übersteigen. Fahrzeug auf der Hebebühne ansehen.

Schweller und Endspitzen (alle Modelle)

Hoch

Schweller, Endspitzen und Heckabschlussblech bzw. Heckschürze rosten bei allen vier Modellen häufig. Von unten und vom Kofferraum aus prüfen.

Kotflügel-Schweller-Übergang und A-Säule

Mittel

Beim Ascona C rosten die vorderen Kotflügel im Übergang zu den Schwellern, beim Monza A-Säulen und Schweller. Blasen am Kotflügel entlang des Türspalts sind ein Warnzeichen.

Radläufe, Kotflügel und Türunterkanten

Mittel

Radläufe, Kotflügel und Türunterkanten bei allen vier Modellen, beim Ascona C die oft gespachtelten hinteren Kotflügel, beim Monza die Bereiche hinter den Scheinwerfern und die Schweißnähte am Tank.

Allgemeine Schwachstellen

Diese Probleme treten unabhängig von der Motorisierung auf. Motorspezifische Schwachstellen findest du auf den einzelnen Modell-Seiten.

  • !
    Motor und Kühlung (CIH, Rekord E und Monza) Werkstatt
    Die CIH-Motoren haben eine Steuerkette und gelten als robust. Beim Sechszylinder des Monza Keilriemen, Zylinderkopf- und Krümmerdichtungen sowie Wasserpumpe prüfen; frühe 3,0 E neigten im Stand zum Überhitzen (Abhilfe: Ölkühler). Kadett D und Ascona C haben keine CIH-Motoren.
  • !
    Zahnriemen (Kadett D, Ascona C) Werkstatt
    Die OHC-Motoren haben einen Zahnriemen. Er sollte regelmäßig gewechselt worden sein; Nachweis verlangen. Beim 1,3-l-Motor früher Kadett D waren die Nockenwellen unzureichend gehärtet, die meisten dürften längst getauscht sein.
  • !
    Vergaser-Einstellung Werkstatt
    Vergasermotoren (etwa mit GM-Varajet-II-Vergaser im Kadett D und im Ascona C 1,6 S) sind heute eine häufige Ursache für unrunden Motorlauf; gleichmäßiger Leerlauf und Kaltstart prüfen.
  • !
    Monza: Innenraum und Instrumente selbst oder Werkstatt
    Durch Sonneneinstrahlung reißen Armaturenbretter, Ersatz ist rar; neue Armaturenträger in Wagenfarbe gibt es nicht mehr. Beim GSE die digitalen VDO-Instrumente und den Bordcomputer auf Funktion prüfen. Gasdruckdämpfer der Heckklappe sind oft defekt.

H-Kennzeichen, was du wissen musst

Erste Modelle H-fähig ab
2007
Jährliche Kfz-Steuer
Kfz-Steuer pauschal 191,73 Euro/Jahr. Oldtimer-Versicherung je nach Fahrzeugwert und Tarif (Richtwert siehe Unterhaltskosten).

Alle vier Modelle sind längst H-Kennzeichen-fähig: Kadett D (1979–1984) seit 2009–2014, Monza (1978–1986) seit 2008–2016, Rekord E (1977–1986) seit 2007–2016, Ascona C (1981–1988) seit 2011–2018. Mit H-Kennzeichen sinkt die Kfz-Steuer auf die Pauschale von 191,73 Euro im Jahr.

Voraussetzungen
  • ✓ Erstzulassung mindestens 30 Jahre zurück
  • ✓ Wesentlich original erhaltener Zustand (Karosserie, Motor, Fahrwerk)
  • ✓ Gepflegter Erhaltungszustand ohne grobe Mängel
  • ✓ Positives H-Gutachten durch TÜV, DEKRA oder GTÜ

Unterhaltskosten pro Jahr (Richtwerte)

Richtwerte, keine Einzelbelege: grobe Orientierung für die jährlichen Kosten bei Liebhaber-Nutzung mit wenigen tausend Kilometern. Die tatsächlichen Kosten hängen stark von Zustand, Variante, Werkstatt und Eigenleistung ab. Fest steht nur die Kfz-Steuer mit H-Kennzeichen (pauschal 191,73 € für Pkw).

Versicherung (Klassik-Tarif) 150–300 Euro
Kfz-Steuer 191,73 Euro (H-Pauschale)
Wartung und Inspektion 250–500 Euro
Verschleißteile (anteilig) 200–400 Euro
Jährliche Schraubereien 300–700 Euro
Summe pro Jahr (Richtwert) ca. 1.100–2.100 Euro pro Jahr

Versicherungs-Spanne über unseren Klassik-Versicherungs-Vergleicher konkretisierbar.

Kauf-Checkliste

Diese Punkte vor dem Kauf systematisch prüfen. Idealerweise mit einem Klassiker-Sachverständigen oder im Beisein eines erfahrenen Schraubers.

Karosserie (absolut entscheidend)

  • Fahrzeug auf Hebebühne: komplette Unterboden-Inspektion
  • Längsträger, Bodenbleche und Kofferraumboden bzw. Reserveradmulde prüfen
  • Schweller und Endspitzen von unten und vom Kofferraum aus testen
  • Übergang Kotflügel/Schweller, A-Säule und Radläufe kontrollieren
  • Monza: Federbeindome von oben und vom Radhaus aus prüfen

Motor

  • Rekord E und Monza (CIH): kein Klappern von Nockenwelle oder Steuerkette nach dem Warmlaufen
  • Kadett D und Ascona C: Nachweis über den letzten Zahnriemenwechsel
  • Vergaser-Motoren: gleichmäßiger Leerlauf ohne Ruckeln
  • Kühlwasserstand und keine Öl-Emulsion
  • Ölqualität und -farbe über Peilstab prüfen

Spezifische Monza-Prüfpunkte

  • GSE: digitale Instrumente und Bordcomputer vollständig funktionstüchtig?
  • Automatikgetriebe (falls vorhanden): alle Fahrstufen weich?
  • Schiebedach und Wasserabläufe auf Dichtheit
  • 3,0 E: Kühlsystem, Wasserpumpe und Ölkühler prüfen (frühe 3,0 E neigten im Stand zum Überhitzen)
  • Armaturenbrett auf Risse, Heckklappen-Gasdruckdämpfer auf Funktion

Dokumentation

  • H-Kennzeichen-Gutachten nach §23 StVZO vorhanden
  • Scheckheft oder Nachweisheft für Service
  • Fahrzeugbrief (Teil II) mit Halterkette
  • Monza GSE: Ausstattung (Recaro-Sitze, Digitalinstrumente, Sperrdifferenzial) mit Unterlagen abgleichen

Welcher passt zu dir?

Entscheidungshilfe nach Käufer-Profil: finde die richtige Motorisierung und Karosserie-Variante für deinen Einsatzzweck.

Günstiger H-Kennzeichen-Einstieg

Rekord E 2,0 S, 2,0 E oder 2,2 i als Limousine oder Caravan

Robuste Hecktriebler-Technik, H-Kennzeichen seit Jahren möglich; laut Werteleiter Zustand 3 rund 3.500 Euro, Zustand 2 rund 7.000 Euro

Design-Liebhaber der frühen 1980er

Monza GSE 3,0 E

Coupé mit 3,0-l-Sechszylinder (180 PS, ab Herbst 1985 auf Wunsch mit Kat und 156 PS), Recaro-Sitzen und Digitalinstrumenten; Zustand 2 rund 17.000 Euro, andere Monza rund 13.000 Euro

Technik-Historiker

Kadett D (erster Opel mit Frontantrieb)

Markiert 1979 den Wechsel der Kompaktklasse auf Frontantrieb; Zustand 2 rund 6.000 Euro laut Werteleiter, GTE deutlich darüber

Alle Varianten im Wert-Vergleich

Klick auf eine Variante für die detaillierte Marktwert-Analyse und motorisierungs-spezifische Schwachstellen.

Variante Motor Leistung Verbrauch Eignung Wert (Note 2)
Opel Rekord E Caravan 2,0-l-Vierzylinder (CIH), ab 1982 auch 1,8 l (OHC), ab 1984 2,2 i 60–115 PS 10–13 l/100km Alltagsklassiker ca. 7.000 €
Opel Monza GSE 3,0-l-Sechszylinder (CIH) mit Einspritzung 156–180 PS 11–14 l/100km Liebhaber / Reisecoupé ca. 17.000 €
Opel Ascona C 2,0 i (ohne GT) 2,0-l-Vierzylinder (OHC) mit Motronic 115 PS 9–11 l/100km Klassiker für den Alltag ca. 6.000 €
Opel Kadett D 1,3 S 1,3-l-Vierzylinder (OHC) 75 PS 8–10 l/100km Klassiker-Einstieg ca. 6.000 €

Bezugsquellen, wo du dieses Modell findest

Vier Wege zum Klassiker, jeweils mit typischer Preislage und Risiko. Welcher passt, hängt von Budget, Zeit und gewünschter Absicherung ab.

Händler

Gepflegte Exemplare beim Opel-Klassiker-Spezialisten bzw. im freien Handel; begehrt ist vor allem der Monza GSE.

Privatkauf

Auf mobile.de, Classic Trader und in der Opel-Szene; Rost und bei Rekord E und Monza die Nockenwelle des CIH-Motors zwingend prüfen.

Auktion

Am ehesten für gut dokumentierte Monza GSE; Rekord E, Ascona C und Kadett D werden meist privat oder im Handel verkauft.

Import

Selten nötig; bei Importen Vollabnahme nach §21 StVZO einplanen.

Häufige Fragen zur Opel-REKORD-MONZA-Reihe

Warum ist der Opel Kadett D historisch wichtig? +
Der Kadett D ging im August 1979 in Bochum in Serie und war der erste Opel mit Frontantrieb und quer eingebautem Motor. Damit begann bei Opel die Umstellung der Kompaktklasse auf Frontantrieb, die mit Kadett E und Astra fortgesetzt wurde. Bis 1984 entstanden 2.092.087 Exemplare, gebaut in Bochum und Antwerpen; in Großbritannien lief er als Vauxhall Astra. Gut erhaltene, unverbastelte Exemplare sind heute selten.
Was ist der Opel Monza wert? +
Nach der aktuellen Chromradar-Werteleiter liegt ein Monza in Zustand 1 bei rund 24.000 Euro, in Zustand 2 bei rund 13.000 Euro und in Zustand 3 bei rund 6.500 Euro; Exemplare in Zustand 4 gibt es ab rund 3.000 Euro. Der GSE (ab August 1983, 180 PS, ab Herbst 1985 auf Wunsch mit Kat und 156 PS, Recaro-Sitze, Digitalinstrumente) liegt darüber, bei rund 30.000 Euro in Zustand 1 und rund 17.000 Euro in Zustand 2. Der Markt ist klein, insgesamt entstanden nur 43.812 Monza. Stand November 2026.
Lohnt sich ein Opel Rekord E als H-Kennzeichen-Alltagsauto? +
Ja, der Rekord E ist ein vergleichsweise günstiger Einstieg ins H-Kennzeichen. Fahrbereite Exemplare mit Gebrauchsspuren (Zustand 3) liegen laut Werteleiter bei rund 3.500 Euro, gute Fahrzeuge (Zustand 2) bei rund 7.000 Euro; mit H-Kennzeichen sinkt die Kfz-Steuer auf die Pauschale von 191,73 Euro. Als Alltagsauto ist er unkompliziert: Der 2,0-l-CIH-Motor (2,0 S, 2,0 E) mit Steuerkette gilt als robust, Verschleißteile sind noch verfügbar. Der Haken: Rost ist bei fast allen Rekord-E-Exemplaren ein Thema, und Karosserie-Reparaturen können schnell teurer werden als der Fahrzeugwert.
Wie unterscheiden sich Ascona C und Kadett E als Youngtimer? +
Beide haben Frontantrieb mit quer eingebautem Motor. Der Ascona C (1981–1988) ist Opels Mittelklasse auf der GM-J-Plattform, als Stufenheck mit zwei oder vier Türen und als fünftüriges Fließheck (CC); den 1,3-l-Motor und das Schaltgetriebe übernahm er vom Kadett D. Der Kadett E (ab 1984) ist der Nachfolger des Kadett D in der Kompaktklasse und durch die GSi-Versionen bekannter. Der Ascona C liegt laut Werteleiter in Zustand 2 bei rund 6.000 Euro; Rost (Übergang Kotflügel/Schweller, hintere Längsträger an den Achsaufnahmen, Reserveradmulde) ist bei ihm das Hauptthema.
Wo findet man Ersatzteile für Rekord E, Monza und Ascona C? +
Für Rekord E, Ascona C und Kadett D sind mechanische Verschleißteile wegen der hohen Stückzahlen noch gut im Zubehörhandel und über Gebrauchtteile erhältlich. Beim Monza helfen die Verwandtschaft mit Senator A und Rekord E bei Verschleißteilen; Karosserieteile, Zierrat der ersten Serie (1978–1982) und farblich abgestimmte Innenteile sind dagegen schwer zu bekommen, neue Armaturenträger in Wagenfarbe gibt es nicht mehr. Für seltene Blech- und Interieurteile sind Alt-Opel-Clubs, Foren und Spezialisten mit Restbeständen die beste Anlaufstelle.

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Quellen und weiterführende Informationen
Stand: November 2026