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Klassiker im Wert-Check
MARKTWERT 2026

Opel Rekord E

Limousine / Caravan · 1.8 / 2.0E · 1977–1986

Opel Rekord E Limousine
Foto: Wikimedia Commons · Bildquelle

Der Opel Rekord E (1977 bis 1986) war in zwei Generationen (E1: 1977 bis 1982, E2: 1982 bis 1986) das Volumen-Mittelklasse-Fahrzeug von Opel und ist heute als H-Kennzeichen-Alltagsklassiker die günstigste Einstiegsmoglichkeit in die Opel-Oldtimerwelt.

Marktwerte nach Zustand

Marktwert-Range mit ±15% Schwankungsbreite. Tatsächlicher Wert variiert je nach Laufleistung, Historie, Originalität und Region.

Zustand Marktwert-Range
Zustand 1 (Topzustand) 8.500 – 11.500 €
Zustand 2 (Gut) 4.250 – 5.750 €
Zustand 3 (Gepflegt) 1.700 – 2.300 €
Zustand 4 (Alltag) 595 – 804 €
Zustand 5 (Restobjekt) 170 – 229 €
3-Jahres-Trend: +8%
Bauzeitraum
1977 – 1986
Versicherung (Zustand 2)
280–380 €/Jahr
Produktionszahl
ca. 1.300.000 (Rekord E1 + E2, 1977 bis 1986)
H-Kennzeichen ab
2007

Über den Opel Rekord E

Der Rekord E ersetzte 1977 den Rekord D und brachte eine neue Karosserie mit mehr Platz und einem moderneren Motor-Programm. Das Fahrwerk mit MacPherson vorn und Torsionsstabfederung hinten war zeitgenössisch gut. Als Limousine, Kombi (Caravan) und Coupé verfügbar.

Die sportliche Variante war der Sprint mit 130 PS V6, heute ein seltener Sammlerwert. Der GT/E (2.0E, 110 PS) ist die erstrebenswerte Motorisierung im Serienfahrzeug.

Der Rekord E2 (ab 1982) hat eine uberarbeitete Karosserie und verbesserte Ausstattungsmerkmale. Im Wert sind E1 und E2 ahnlich.

Motorisierungen

  • 1.6 S CIH 75 PS, 1977 bis 1986
  • 1.8 E 18NV 90 PS, 1977 bis 1986
  • 2.0 E C20NE 110 PS, 1977 bis 1986, GT/E
  • 2.5 V6 C25NE 115 PS, 1982 bis 1986, Komfort-Tourer

Karosserie-Varianten

  • Limousine 2-türig (1977 bis 1986)
  • Limousine 4-türig (1977 bis 1986)
  • Caravan Kombi (1977 bis 1986)
  • Coupé (1977 bis 1981)

Typische Schwachstellen

Vor dem Kauf besonders auf diese bekannten Schwachstellen achten:

  • ! Rost an Schwellern und Bodenblech: Rekord E hat keinen nennenswerten Rostschutz.
  • ! CIH-Motor Nockenwellen-Verschleiß.
  • ! Vergaser-Motoren (fruhe Baujahre) mit Leerlaufproblemen.
  • ! Getriebe (4-Gang): Schaltgabel-Verschleiß.
  • ! Kunststoffteile sprodet, viele Originalteile schwer lieferbar.
  • ! Hintere Federbein-Aufnahmen rosten bei nasses Klima.
  • ! Coupé-Karosserie: eigene Rostpunkte an der C-Säule.

Worauf beim Kauf achten

  • GT/E (2.0E) oder 2.5 V6 als wertstabiler Motor-Wahl.
  • Coupé als seltenste und interessanteste Karosserieform.
  • Karosserie-Rost ist der entscheidende Wertfaktor.
  • H-Kennzeichen: alle Rekord E bis 1986 sind seit 2007 bis 2016 H-fähig.
  • Caravan als günstigster Kombi-Klassiker.
  • Vergaser-Motoren bevorzugen bei Interesse an Retro-Charme, Einspritzer bei Alltagstauglichkeit.
  • Original-Scheckheft und Halterhistorie.

Genauen Wert für deinen Opel Rekord E berechnen

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In welchem Zustand?

Ehrlich einschätzen — der Zustand beeinflusst den Wert mehr als jedes andere Merkmal.

Häufige Fragen zum Opel Rekord E

Was ist ein Opel Rekord E 2026 wert? +
Ein Rekord E GT/E (2.0E) in gutem Zustand (Note 2) liegt im Mai 2026 bei rund 5.000 Euro. Das Coupé in gutem Zustand erreicht 8.000 bis 10.000 Euro. Caravan und Limousinen in Basis-Motorisierung kosten Note 2 rund 2.500 bis 4.000 Euro. Restaurationsprojekte ab 200 Euro. Langsamste Wertsteigerung unter den Opel-Klassikern, +8 Prozent in 3 Jahren.
Gibt es den Rekord E als Coupé? +
Ja, der Rekord E Coupé (1977 bis 1981) ist die seltenste und attraktivste Karosserieform. Er hat eine eigenstandige fastback Karosserie und gab es mit 2.0E oder 2.5 V6. Gute Exemplare kosten heute 8.000 bis 14.000 Euro und sind erheblich teurer als Limousinen. Das Coupé ist der sammlertaugliche Rekord E.
Was unterscheidet Rekord E1 und E2? +
Der Rekord E1 (1977 bis 1982) hat die ursprungliche Karosserie, der E2 (1982 bis 1986) eine uberarbeitete Front und verbessertes Interieur. Motor-Programm und Grundmechanik sind identisch. Im Wert sind beide ahnlich, das Coupé gab es nur als E1.
Welche Schwachstellen hat der Rekord E? +
Rost ist das größte Problem: Schweller, Kotflügelvorderkanten, Türunterkanten, Heckabschluss-Blech und Wasserrinnen rosten typisch durch. Der CIH-Motor (1.8 und 2.0 E) ist sehr robust, aber Zahnriemen-Wechsel alle 90.000 km ist Pflicht. Die Diesel-Versionen mit 2.3 sind langsam, aber für Caravan-Liebhaber interessant. Die hintere Starrachse mit Schraubenfedern ist solide, aber Stoßdämpfer und Lager verschleißen typisch ab 150.000 km. Innenraum-Kunststoffe vergilben, das Armaturenbrett kann unter UV-Belastung reißen.
Ist der Rekord E H-Kennzeichen-fähig? +
Alle Rekord E (Baujahr 1977 bis 1986) sind H-Kennzeichen-fähig — die frühesten Exemplare seit 2007. Voraussetzungen: 30 Jahre Erstzulassung, originaler Zustand und positives H-Gutachten. Die jährliche Kfz-Steuer wird auf 191 Euro pauschal reduziert. Klassik-Versicherer bieten Tarife von 180 bis 280 Euro im Jahr für Note-2-Exemplare. Bei den niedrigen Marktwerten (Note 2 ab 2.000 Euro) ist das H-Kennzeichen ökonomisch besonders sinnvoll, weil die Steuer-Einsparung über mehrere Jahre den Marktwert teilweise refinanziert.
Welche Variante des Rekord E ist die richtige Wahl? +
Der 2.0 E (110 PS aus dem CIH-Einspritzer) ist die sammlerwertigste Limousine-Variante: kräftig, robust, gut alltagstauglich. Note 2 liegt bei 4.000 bis 6.000 Euro. Der Caravan ist seltener und hat einen Sammler-Bonus von 15 bis 25 Prozent. Für Alltagsfahrer ist der 1.8 E (90 PS) eine günstigere Alternative mit einfachem Unterhalt. Diesel-Versionen (2.1 und 2.3) sind sammlerisch weniger interessant, aber für Caravan-Fans wegen niedrigem Verbrauch attraktiv. Vergaser-Versionen sind die günstigsten Einstiegspunkte (Note 2 ab 2.000 Euro).
Wo finde ich einen guten Rekord E? +
classic-trader.com, mobile.de Klassik-Bereich und der Opel-Old-Friends-Verein sind die besten Quellen. Süddeutschland und Österreich haben Exemplare mit geringerem Rost-Risiko. Beim Kauf zwingend: Schichtdickenmessung der Karosserie, Schweller-Inspektion mit Magneten und Endoskop, Kompressionsmessung und Nachweis der Zahnriemen-Wartung. Pre-Purchase-Inspection bei einem Opel-Spezialisten (z.B. Opel Classic Bochum) für 200 bis 400 Euro ist bei wertvolleren Exemplaren eine kluge Investition. Der Opel Rekord Club organisiert auch Mitgliederverkäufe mit höherer Vertrauensbasis.

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Datenquellen
Marktwerte: Stand Mai 2026. Daten dienen als Indikation, keine Bewertung einzelner Fahrzeuge.