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MARKTWERT 2026

Porsche 944 S

2.5L 16V DOHC · 1987–1988

Porsche 944 S (16V DOHC)
Foto: Wikimedia Commons · Bildquelle

Der Porsche 944 S ist der erste Porsche-Vierzylinder mit 16-Ventil-DOHC-Kopf, gebaut nur zwei Jahre zwischen 1987 und 1988 in vergleichsweise geringer Stückzahl. 190 PS aus 2.5 Litern, charakteristischer DOHC-Sound und heute eine der unterschätztesten Sauger-Varianten der 944-Reihe.

Marktwerte nach Zustand

Marktwert-Range mit ±15% Schwankungsbreite. Tatsächlicher Wert variiert je nach Laufleistung, Historie, Originalität und Region.

Zustand Marktwert-Range
Zustand 1 (Topzustand) 27.200 – 36.800 €
Zustand 2 (Gut) 18.700 – 25.299 €
Zustand 3 (Gepflegt) 11.900 – 16.099 €
Zustand 4 (Alltag) 6.800 – 9.200 €
Zustand 5 (Restobjekt) 2.550 – 3.449 €
3-Jahres-Trend: +20%
Bauzeitraum
1987 – 1988
Versicherung (Zustand 2)
280–616 €/Jahr
Produktionszahl
ca. 12.936 (1987–1988)
H-Kennzeichen ab
2017

Über den Porsche 944 S

Der 944 S erschien 1987 als Antwort auf die wachsende DOHC-Konkurrenz (Toyota MR2, Honda Prelude). Porsche packte einen 16-Ventil-DOHC-Zylinderkopf auf den bewährten 2.5-Liter-Block, Resultat: 190 PS bei 6.000 rpm, deutlich höhere Drehzahl-Reserve als der Basis-944 (bis 6.500 rpm). Optisch erkennbar an „S”-Schriftzug, kleinen Aerodynamik-Anpassungen und eigenen Felgen.

Im Markt wurde der 944 S vom 944 S2 (3.0L ab 1989) schnell verdrängt, nur zwei Jahre Produktion, daher heute selten am Markt. Geheim-Tipp mit klarem Aufwärtstrend. Allgemeine 944-Themen (Zahnriemen-Wartung, Pop-Up-Scheinwerfer, Hardyscheiben) findest du in der Porsche 944 Kaufberatung.

Motorisierungen

  • M44/40 2.5L DOHC 16V Vierzylinder (190 PS), einzige Variante. Bosch Motronic ML 3.1, charakteristischer DOHC-Sound

Karosserie-Varianten

  • Coupé (1987–1988), einzige Karosserie

Typische Schwachstellen

Vor dem Kauf besonders auf diese bekannten Schwachstellen achten:

  • ! DOHC-Kopf: Tassenstößel-Verschleiß bei höheren Laufleistungen, Ventilfedern-Wechsel 1.500–2.500 €
  • ! Zahnriemen-Wechsel zwingend alle 50.000 km (DOHC-Kopf zwingend bei Versäumnis = Ventilschaden)
  • ! 16V-spezifisch: Ölverbrauch leicht höher als 8V-Basis (Tassenstößel-Konstruktion)
  • ! Hardyscheiben in der Antriebswelle, typischer 944-Verschleißpunkt bei 100.000+ km
  • ! Allgemeine 944-Probleme (Schweller-Rost, Pop-Up-Scheinwerfer, Klima-Anlage), siehe Kaufberatung
  • ! Originalitäts-Manipulation: einige Basis-944 wurden auf S-Optik umgebaut, ohne echten DOHC-Motor, VIN-Check zwingend

Worauf beim Kauf achten

  • VIN-Check: 944 S hat eigene Endung (WP0ZZZ95Z...)
  • DOHC-Motornummer mit M44/40 abgleichen
  • Zahnriemen-Wechselnachweis (alle 50.000 km, beim 16V zwingend, sonst Ventilschaden)
  • Probefahrt: Drehzahl bis 6.500 rpm sauber durchziehen, charakteristischer DOHC-Sound
  • Ölverbrauchs-Historie erfragen, leicht erhöht akzeptabel, aber unter 0,8 L/1000 km
  • Pop-Up-Scheinwerfer-Funktion testen (Aktuator-Defekt typisch)
  • Allgemeine 944-Checkliste in der Kaufberatung beachten
  • Original-S-spezifische Felgen prüfen (16-Zoll Telephon-Style)

Genauen Wert für deinen Porsche 944 S berechnen

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In welchem Zustand?

Ehrlich einschätzen — der Zustand beeinflusst den Wert mehr als jedes andere Merkmal.

Häufige Fragen zum Porsche 944 S

Was ist ein Porsche 944 S wert? +
Ein Porsche 944 S in gutem Zustand (Note 2) liegt im Mai 2026 zwischen 18.700 und 25.300 €. Topzustand erreicht 28.000–32.000 €, Restaurationsobjekte ab 3.000 €. Der 944 S ist heute selten am Markt, nur zwei Produktionsjahre.
Was ist der Unterschied zwischen 944 S und 944 Basis? +
Beide haben den 2.5L-Block, aber der S hat einen DOHC-16V-Zylinderkopf statt SOHC-8V. Resultat: 190 PS statt 163 PS, höhere Drehzahl-Reserve (6.500 statt 6.000 rpm), charakteristischer DOHC-Sound. Optisch fast identisch, „S”-Schriftzug am Heck. Marktwert-Aufpreis 25–30 % gegenüber Basis-944.
Lohnt sich der 944 S als Geheim-Tipp? +
Ja, mit klarer Aufwärtsbewegung. Wertentwicklung +20 % in 3 Jahren, geringe Stückzahl (12.936 Stück), erste Porsche-Vierzylinder mit DOHC. Markt aktuell unterbewertet, der 944 S2 (3.0L) wird oft als „besser” wahrgenommen, aber der reine DOHC-Charakter des S ist heute eine Sammler-Eigenschaft.
Welche Schwachstellen hat der 944 S? +
16V-spezifisch: Tassenstößel-Verschleiß bei höheren Laufleistungen, leicht höherer Ölverbrauch. Zahnriemen-Wechsel beim DOHC-Kopf absolut kritisch (alle 50.000 km). Allgemeine 944-Themen (Schweller-Rost, Hardyscheiben, Pop-Ups) siehe Kaufberatung.
Wie viele Porsche 944 S wurden gebaut? +
Genau 12.936 Stück zwischen 1987 und 1988. Nach nur zwei Produktionsjahren ersetzte ihn der 944 S2 mit 3.0 Litern. Heute schätzungsweise noch 4.000–6.000 Exemplare weltweit in fahrbereitem Zustand.
Ist der 944 S H-Kennzeichen-fähig? +
Ja, seit 2017–2018 H-Kennzeichen-fähig. Voraussetzungen wie bei allen 944, siehe Porsche 944 Kaufberatung. Klassik-Versicherung typisch 450–650 €/Jahr mit Saisonkennzeichen.

Vergleichbare Modelle

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Klassik-Versicherer wie Hiscox, OCC und Allianz Classic bieten für den Porsche 944 S typischerweise Tarife zwischen 280–616 €/Jahr. Vergleich aller Anbieter im unabhängigen Versicherungs-Vergleicher.

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Datenquellen
Marktwerte: Stand Mai 2026. Daten dienen als Indikation, keine Bewertung einzelner Fahrzeuge.